Wein-Anfänger? Das sind die wichtigsten Weinsorten Italiens

Lukas Hertzsch
Lukas Hertzsch

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Italien, das Land der Poesie und Pasta, ist die Heimat einiger der weltweit begehrtesten Weine. Wir zeigen, für welche Sorten italienische Winzer bekannt sind.

Fast ganz Italien bietet ideale Bedingungen für den Weinanbau.
Fast ganz Italien bietet ideale Bedingungen für den Weinanbau. - Depositphotos

Für den Anfänger sorgen die unterschiedlichen Weinsorten, Anbaugebiete und Qualitätslabels leicht für Verwirrung – von der Alterung ganz zu schweigen. Doch wir machen es Ihnen ein Stück leichter, italienische Weine zu verstehen.

Bevor Sie sich mit den Unterschieden zwischen Weinen aus Puglia, Campania oder Abruzzo beschäftigen, sollten Sie als Wein-Laie mit den Basics beginnen. Und das sind zweifellos die diversen Rebsorten.

Von rubinroten Schönheiten bis hin zu prickelndem Schaumwein: Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die faszinierende Welt des italienischen Weins.

Verführerische Schönheiten: Italiens Rotweine

Der fruchtige Barbera ist ein Wein mit mittlerem Körper, der vor allem in Norditalien angebaut wird. Lange Zeit stand er im Schatten des vollmundigen Nebbiolo, doch in den letzten Jahren hat er sich mit seinen Aromen von Sauerkirschen und Johannisbeeren etabliert.

Barolo: ein klassisches Beispiel für italienische Winzer-Kunst.
Barolo: ein klassisches Beispiel für italienische Winzer-Kunst. - Depositphotos

Ein weiterer italienischer Klassiker ist der Chianti aus der Toskana, der vor allem aus der Sangiovese-Traubensorte hergestellt wird. Mit seinen unvergleichlichen Kirschnoten ist dieser mittelschwere Rote ein wahrer Genuss für alle Sinne.

Der Nero d'Avola ist eine süditalienische Sorte, die sich besonders als Begleiter für Steaks und dunkles Fleisch eignet. Weitere beliebte Sorten sind Amarone, Barolo und Brunello di Montalcino.

Italiens Weissweine bieten exquisite Tropfen

Italienische Weissweine sind ebenso vielfältig wie ihre roten Pendants, doch die beliebtesten Rebsorten sind hier Vermentino, Pinot Grigio und Trebbiano. Hinzu kommen weitere Sorten wie Gavi, Moscato, Soave und Friulano.

Daraus entstehen edle Weissweine wie Chardonnay und Sauvignon Blanc, die auch Weinneulingen häufig ein Begriff sind. Zu den Weinsorten, die besonders italienisch geprägt sind, gehören der Gewürztraminer aus Südtirol sowie der Verdicchio aus Mittelitalien.

Weissweine wie Chardonnay oder auch Gewürztraminer sind in Verbindungen mit Käsespezialitäten besonders lecker.
Weissweine wie Chardonnay oder auch Gewürztraminer sind in Verbindungen mit Käsespezialitäten besonders lecker. - Depositphotos

Während der Gewürztraminer sich besonders gut mit Delikatessen wie Blauschimmelkäse kombinieren lässt, passt der Verdicchio besonders gut zur mediterranen Küche. Die Zitrus- und Blumenaromen veredeln Gerichte wie Trüffelpasta, oder Fisch.

Perlen im Glas: italienische Schaumweine

Wenn Sie einen hervorragenden Schaumwein sichen, steht Italien ganz oben auf der Liste. Ob der berühmte Prosecco oder der edle Franciacorta aus dem Herzen der Lombardei – italienischer Schaumwein ist perfekt für Feiern und besondere Anlässe.

Für Prosecco verwenden italienische Winzer vor allem die Glera-Rebsorte. Franciacorta hingegen wird nach Art des französischen Champagners hergestellt und unterliegt strengen Qualitätsvorschriften.

Zudem sollte man den süssen Asti Spumante nicht vergessen. Dieser leichte, fruchtige Wein wird in den Hügeln des Piemont hergestellt und ist die perfekte Ergänzung zu jedem Dessert.

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